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Einsätze und KI anpassbar: Ready or Not erhält Update 1.5

Void Interactive hat für den taktischen Shooter Ready or Not das Update 1.5 veröffentlicht und liefert damit die erste Version eines Mission Editors aus. Mit dem Werkzeug lassen sich Variablen innerhalb bestehender Einsätze individuell anpassen. Die Entwickler bezeichnen den Start als eine erste Einführung des Editors und kündigen Verbesserungen in künftigen Patches an. Der Editor kann im Singleplayer sowie in privaten Multiplayer-Lobbys mit Freunden genutzt werden, wie PCGamesN berichtet.

Was lässt sich mit dem Mission Editor anpassen?

Der Editor gliedert sich in einen Basic– und einen Advanced-Tab. Zu den grundlegenden Optionen gehören das Bandagen-Limit, die maximale Schadensmenge, die ein Spieler durch einen einzelnen Treffer erleidet, Anzahl und Typen von Türfallen sowie Standard-Spawnpunkte für NPCs.

Im erweiterten Bereich lassen sich unter anderem Spieler-Gesundheit, Friendly Fire samt Strafe, der Schadensmultiplikator für Schild-Nahkampfangriffe sowie der Anteil verschlossener und offener Türen verändern. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass Verdächtige durch Selbstmord sterben, ist als Option aufgeführt. Erstellte Missionen können per Code mit anderen Spielern plattformübergreifend geteilt werden.

KI-Verhalten bis ins Detail steuerbar

Die umfangreichsten Einstellungen betreffen die computergesteuerten Figuren. Bei SWAT-Einheiten lassen sich etwa Gesundheit, Treffergenauigkeit, Feuerrate, Reaktionszeit und moralbezogene Werte justieren. Für Verdächtige stehen zusätzlich Einstellungen für Wahrnehmung, Stress, Zögern, vorgetäuschte Kapitulation, Totstellen und die Dauer einer Betäubung bereit.

Person in SWAT tactical gear and helmet aiming a suppressed submachine gun through a rusty vehicle window
Photo by Javier Leal on Pexels

Für Verdächtige gibt es Archetypen wie sneaky, cowardly, irrational, professional, terrorist, twitchy oder tactical. Primär- und Sekundärwaffen können ebenfalls ausgewählt werden, einschließlich der Option, auf eine entsprechende Waffe zu verzichten. Zivilisten erhalten eigene Einstellungen für Gesundheit, Anzahl, Bewegungsverhalten, Sprengstoffwesten und Archetypen wie noncompliant, unaware, hostage oder prisoner.

Was Update 1.5 sonst noch mitbringt

Der Mission Editor ist direkt über das Hauptmenü erreichbar. Darüber hinaus enthält Update 1.5 drei kostenlose kosmetische Waffenstile für alle Plattformen und Editionen: die Pistole MK-V „HC“ in Hard Chrome, die Schrotflinte 590M „FDE“ in Flat Dark Earth sowie den Granatwerfer M32A1 „LSPD“ in LSPD Blue.

Spieler, die bereits für das ursprüngliche Triple Weapon Pack berechtigt waren, erhalten Zugriff auf die ursprünglichen und die neuen Stile. Laut offiziellem Changelog sind neben weiteren Verbesserungen des Mission Editors auch zusätzliche Fehlerbehebungen und Inhalte für künftige Patches vorgesehen.

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