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Xbox-Reset: 268 Stellen gestrichen, Halo geht an Activision

Microsoft streicht im Zuge seines Xbox-«Reset» 268 Stellen und gibt die Entwicklung des nächsten Halo-Spiels an Activision ab. Xbox Chief Content Officer Matt Booty verkündete die Massnahmen am 22. September in einem Memorandum auf Xbox Wire. Betroffen sind Halo Studios, weitere First-Party-Studios sowie Management- und Zentralfunktionen der Xbox Game Studios.

Das nächste Halo-Spiel entwickelt künftig Activision, und zwar über ein neu aufgebautes Team, das laut Booty getrennt von der Arbeit an Call of Duty agiert. Halo Studios selbst wird auf eine kleine Mannschaft reduziert, die laut Booty «die Halo-Community und die aktuell im Markt befindlichen Spiele weiter unterstützen» wird. Activision übernimmt zudem die Verantwortung für World’s Edge (Age of Empires) und Rare (Sea of Thieves).

Halo: Campaign Evolved erschien erst am 28. Juli 2026 für 59,99 Euro. Wie Activisions Team inhaltlich an die Serie anknüpfen wird und wann ein erstes Projekt vorgestellt wird, ist offen.

Booty bezeichnete die Umstrukturierung als weitgehend abgeschlossen: «Die seit Juli abgeschlossenen Massnahmen einschliesslich der Studioabspaltungen bringen uns ungefähr drei Viertel des Weges durch die zuvor angekündigte Umstrukturierung.» Die Umstrukturierung hatte im Juli begonnen und dort laut Berichten zunächst 1’600 Stellen betroffen.

Weitere Umbauten betreffen die Organisationsstruktur: Obsidian wandert zu Bethesda und arbeitet dort unter anderem am neuen Fallout-Projekt mit Bethesda Game Studios. Playground Games und Turn 10 Studios fusionieren zu einem Studio für die Marken Forza und Fable; Xbox bestätigte, dass es keinen neuen Studionamen gibt und Playground-Mitgründer Trevor Williams die Leitung behält. King übernimmt Microsoft Casual Games.

Zur Schliessung des Hellblade-Studios Ninja Theory läuft derzeit nur eine Konsultation: Nachdem zwei Verkaufsgespräche gescheitert waren, beginnt Xbox mit den Angestellten ein Verfahren über eine vorgeschlagene Schliessung, prüft laut Booty aber weiter «andere Wege nach vorne». Berichten zufolge war das Studio bereits einen Monat nach der Enthüllung des im Juni angekündigten Hellblade-Spiels Senua zum Verkauf ausgeschrieben worden. Die Konsultation mit Arkane dauert voraussichtlich bis Ende Jahr an. Am 6. Oktober lädt Xbox zu einer internen Town Hall.

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