Die Ninja-Lady ist geschmeidig, elegant, gefährlich, schlau und zugleich edelmütig. Mit diesen Charaktereigenschaften sät sie unter ihren männlichen Berufskollegen im Handumdrehen Angst, Schrecken und Panik – die gepeinigten Gefangenen schöpfen Hoffnung!
Deine Hirnstränge sollten wirklich aufgetaut sein, bevor du an diese vertrackten Aufgaben herangehst. Das Ziel scheint häufig unerreichbar und obwohl du dir Wasser und Eis auf unterschiedliche Art zu Nutzen machen kannst, bleiben die Wege oft rätselhaft.
So verrückt ist der alte Knacker gar nicht, er hat ganz einfach die etwas unheimliche Fähigkeit, sich kurzerhand zu duplizieren. Dies ermöglicht ihm das Verschieben und Benutzen von Kisten, denn seine morschen Knochen sind für grössere Sprünge ungeeignet.
Er kann rollen, schwimmen und fliegen, nach Bedarf zur Feuer- oder Steinkugel werden und sein Ziel ist es, unversehrt aus den Labyrinthen zu entkommen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich in dem runden Kopf auch genug Hirnmasse findet, um zu reüssieren.
Wenn du in der Haut dieses kleinen, sympathischen Geschöpfes stecken würdest, wäre deine erste Frage: Wer bin ich? Der leicht verwirrt wirkende Kerl muss sich nämlich mit einem Doppelgänger anfreunden, ohne dessen Hilfe ihm kaum ein Licht aufgehen würde.
Bevor du mit diesen Figürchen klar kommst, wirst du einiges an Trainingszeit investieren. Lässt du sie in Sägeblätter hineinlaufen, werden sie zwar x-fach dupliziert, um alle Schlüsselkarten zu ergattern, braucht’s aber eine ganz spezielle Sprungtechnik.
Der für den Materialtransport dringend benötigte Aufzug im Minenschacht wurde sabotiert, es kann nicht gearbeitet werden, was wiederum dem Boss gewaltige Verluste beschert. Du wurdest als Detektiv engagiert, um den verantwortlichen Bösewicht zu finden...
Gefährliche Sägeblätter erschweren dem schon leicht besorgt blickenden blauen Ball das Leben und um ans Ziel zu kommen, muss er sein Schicksal auch noch in deine Hände legen. Nur unter Aufbietung aller Reaktionsfähigkeiten wirst du ihn nicht enttäuschen.
Aufgeben? Dieses hässliche Wort kommt in deinem Vokabular absolut nicht vor! Da lässt du dich doch viel lieber stundenlang von spitzen Stacheln durchbohren, von Laserstrahlen grillieren oder von Kanonenkugeln erschlagen, als dein Unvermögen einzugestehen.
Pass bloss auf dass du nicht planlos herumklickst, denn der behelmte Kopf geht ab wie die Feuerwehr! Mit seinem Laserantrieb zerschmettert er alles, was sich ihm in den Weg stellt. Unverwundbar ist er allerdings nicht, er kann sich aber unsichtbar machen.
Die prächtige japanische Animé-Serie stand diesem Jump’n’Runner Pate und Kenner der Materie werden sich mächtig über die vielfältigen Abenteuer des jungen Protagonisten freuen. Doch auch für Neulinge ist diese gut gelungene Inszenierung ein Leckerbissen.
Alles sieht auf den ersten Blick so harmlos aus: überall sind bunte Süssigkeiten verteilt, ein niedliches Bübchen sammelt sie ein, ja sogar die umherhüpfenden Widersacher sind eher witziger Natur. Doch die Plattformen beinhalten übelste Überraschungen...
In einfachen schwarz/weiss-Levels rast eine sprunggewaltige Spielfigur von Portal zu Portal, erklimmt dabei höchste Wände und weicht perfide platzierten Hindernissen aus. Verschiedene Passagen können nach Belieben begehbar oder durchlässig gemacht werden.
Wenn du nicht schon eine Brille mit zentimeterdicken Gläsern auf der Nase sitzen hast, wirst du wohl eine Lupe auftreiben müssen, denn dieser Mario-Klon ist mikroskopisch winzig geraten. Dies erleichtert natürlich die Berechnung der Sprünge keineswegs...
Es ist kaum zu glauben, was für ein enormer Aufwand hinter dem Ausbruch einer ganz normalen Grippe steht. Um eine anständige Infektion auszulösen wird geklettert, gehüpft, gesprungen und geschwitzt – die gestressten Viren sind wahrlich nicht zu beneiden!
Joe ist ein simples Strichmännchen und hat zu Beginn nur Luft im Gehirn. Doch seine Erzeuger bringen ihm in jedem Level neue Fähigkeiten bei. Joe ist sehr lernfähig und wird dadurch schnell einmal super. Nun ist er aber plötzlich eine ernsthafte Gefahr...
Nein, es ist nicht Michael Jackson, der für seinen immensen Erfolg in der Hölle schmoren muss! In einer fantastischen, wunderprächtig gezeichneten Umgebung braucht das klapprige Halloweenskelett den übergrossen Kürbiskopf um Mechanismen in Gang zu setzen.
Es ist zwar nur ein kleines Quadrätchen aber es verhält sich sturer als eine ausgewachsene Eselherde. Doch wenn du die zickige Fortbewegungsart erst einmal im Griff hast, eröffnet sich dir eine Welt voller Farben, etwas Hirnakrobatik und viel Spielspass.
Zappenduster ist’s in der Unterwelt, die einzigen Lichtquellen bestehen aus spritzender Lava und bluttriefenden Stacheln, dazu fleischfressende Pflanzen, brüchige Plattformen sowie rotierende Stahlkugeln und natürlich – Schatztruhen (hechel, gier, lechz)!
Ein düsteres Endzeitszenario erwartet dich unter dem Motto «Vater sucht Kind». In extrem ausuferndem Gelände muss sich das zu Recht besorgte Familienoberhaupt nicht nur mit unberechenbaren Zombies herumschlagen, viele Irrwege sind ebenfalls inbegriffen...
Ein skelettiertes Vögelchen begleitet diesmal die Knochengestalt mit dem Kürbiskopf und es entpuppt sich als richtig gutes Helferlein, denn an manchen Orten befinden sich Schaltmechanismen, welche nur durch den fliegenden Gesellen betätigt werden können.
Ganz viel Mystik, noch mehr Sucharbeit und eine unerklärliche Faszination lassen dich stundenlang verweilen, auch wenn du nun schon zum tausendsten Mal das verflixte Labyrinth abklapperst. Doch solange du immer wieder ein kleines Puzzleteilchen findest...
Düstere Gestalten treiben in muffigen Kellern ihr Unwesen – bis ein superschlaues Bübchen auf die glorreiche Idee kommt, sie mit Lichtgeschossen, Spiegeln, viel Winkelverständnis und einer tüchtigen Portion Mut in Brand zu setzen und somit zu vertreiben.
Gib Vollgas du verfressener Fettwanst, deine favorisierte Burgerbude macht in 60 Sekunden die Schotten dicht! Doch die angefutterten Speckröllchen machen dich nicht unbedingt zum geölten Sprinter-Blitz – und wenn dann auch noch Denkarbeit gefordert ist...
Der kleine, in zerfetzte Bandagen gehüllte Pharao ist fit wie ein Turnschuh, denn er hat ja ein paar Jahrhunderte in seinem Sarkophag gepennt! Nun wetzt er durch die Pyramide und sucht den Ausgang, damit er sich endlich einen hinter die Binde kippen kann.
Ein mächtig verzweigtes Labyrinth, proppenvoll mit Gegnern, Geheimnissen und Spezialaufgaben, die es zu erledigen/entdecken gilt. Das Allerwichtigste ist allerdings das Aufspüren spezifischer Körperkräfte-Upgrades, ohne die du völlig aufgeschmissen wärst.
Auf den ersten Blick sehr einfache Aufträge: ins Gebäude stürmen, Security-Leute umnieten, Aktenkoffer schnappen und beim Rausrennen noch ein paar Polizisten abservieren. Wenn du allerdings die Geiseln am Leben lassen willst, musst du ganz genau hinsehen!
Im unterirdischen Höhlensystem ist der Teufel los, auch wenn er sich «nur» in der Form von Fledermäusen, Springfröschen, heimtückischen Schleimis und tropfenden Stalaktiten manifestiert. Ein wahres Paradies für Artefakte und Schätze sammelnde Archäologen!
Die Knarre schlägt zwar deine Körpergrösse ums Dreifache, doch dies ist lediglich ein optischer Gag und keineswegs ein Erfolgsgarant. Das Monsterteil kann nämlich nicht nur agile Gegner eliminieren, es muss auch zum Überqueren von Lavaseen benutzt werden.
Ohne den beruhigend plätschernden Klaviersound würdest du wohl längst vor Frust an der Decke kleben, da helfen auch die gutgemeinten Hinweise deiner greisen Herrin nicht weiter. Bleib trotzdem zuversichtlich, es ist alles nur eine Frage der Perspektive...
Das ist wieder mal ein Denk- und Reaktionsschocker der sich gewaschen hat! EINE Spielfigur durch die vertrackten Levels zu den Pokalen zu lotsen mag ja noch angehen, bei zweien wird’s schon recht heikel und drei oder gar vier sind sozusagen unvorstellbar.
Die Checkpoints sind grosszügig verteilt und netterweise kannst du mit den WASD-Tasten in die entsprechenden Richtungen ballern, denn das Spielfeld ist mit gefährlichen Hindernissen gepflastert, was den Weg in die Freiheit zum Himmelfahrtskommando macht.
Nichts Neues unter der immer noch strahlend lachenden Sonne, im Gegenteil: Mitternachts-Rennen und Bohrfähigkeit sind entschwunden, dafür wurde der 2-Spieler-Modus beibehalten, einige irrwitzige Begleitfiguren hinzugefügt und die Anzahl der Items erhöht.
«Im Dunkeln ist gut munkeln» – diese volkstümliche Weisheit trifft hier voll ins Schwarze, denn nur wenn du dich daran orientierst, hast du gewisse Überlebenschancen. Die wenigen Lichtquellen sind nämlich äusserst aufmerksame und tödliche Bewegungsmelder.
So verschlafen ist der rabenschwarze Protagonist gar nicht, denn er bewegt sich ganz geschickt durch die teilweise recht vertrackten Levels und dass deine Manövrierkünste nicht über alle Zweifel erhaben sind, kann man ihm ja wohl kaum zum Vorwurf machen.
Patrouillierende Schnecken, stachelbewehrte Pilze mit Sprungpotential, rotierende Wurfmaschinen und ein fässerrollender Wildschweinverschnitt sind deine Gegner in einem viel zu kurz und einfach geratenen, ansonsten aber recht vergnüglichen Jump’n’Runner.