«Spiel vergrössern» ist hier ein absolutes Muss, ansonsten entziehen sich die massgebenden Details des schwierig zu durchschauenden Gedächtnisspiels deinem Blick und es wird ewig verborgen bleiben, ob du nun ein wahrhafter Memory-Meister bist oder nicht.
In der zweiten Folge der nervenzehrenden, augenbelastenden Geduldsprobe wird die schmuckverliebte Herrscherin an die Grenzen ihrer Schnippelfähigkeiten und folgedessen an den Rand der Verzweiflung geführt. Da helfen auch blumigste Levelnamen nicht weiter.
Wesentlich einfacher ist die Herstellung des perfekten Gleichgewichts ganz bestimmt nicht geworden! Der einzige Unterschied zum 1. Teil besteht einzig und allein darin, dass du hier schon im Startlevel völlig entnervt und ratlos die Segel streichen musst.
Wie von Zauberhand vergrössern sich die geometrischen Elemente, sobald du sie ins Quadrat auf der rechten Seite ziehst. Doch bevor du dies tust, solltest du das Sammelsurium im Pool übersichtlicher anordnen, dadurch ist die Aufgabe leichter zu bewältigen.
Wie gut kennst du dich in der Welt der Stars und Sternchen aus? Hier könntest du endlich aus dem unmässigen Glotzen von Fernseh- und Kinofilmen einen Nutzen ziehen und mit gutem Namensgedächtnis die Abbildungen den entsprechenden Hollywood-Divas zuordnen.
Wieso kann man die Computermaus nicht einfach in eine Vorrichtung schieben, in welcher automatisch und mit horrendem Tempo drauflosgeklickt wird? Es würde deinem Zeigefinger üble Gelenkentzündungen ersparen und dich vor einem Tod durch Monotonie schützen.
Mischt man Gelb und Blau dann entsteht daraus – jawoll, Grün! Dieses Basiswissen aller Flach- und Kunstmaler wird hier bis zum Exzess ausgekostet, indem du die Kugeln allen Widrigkeiten zum Trotz so zusammenführst, dass das erwähnte Resultat herausschaut.
Tüftelspass vom Feinsten wird dir hier geboten und dies gleich auf 2 Ebenen. Schranken und andere Behinderungen musst du überwinden, mal auf der linken, mal auf der rechten Spielfeldhälfte, doch darf dabei der Blick aufs Ganze nicht vernachlässigt werden.
Du kannst den Scheiterhaufen gleich wieder abbauen und auch die furchterregenden Foltergeräte im Keller einmotten, denn dieses Game hat nichts mit primitiver Hexenjagd zu tun. Hexagon steht für Sechseck und gepiesackt werden höchstens deine Hirnwindungen.
30 Umrisse mit der Thematik «Urlaub auf Hawaii» müssen mit unterschiedlichsten geometrischen Formen lückenlos ausgefüllt werden. Du kannst die Teile unlimitiert herumschieben oder zurücklegen, doch 398 Züge pro Level stellen dir kein gutes Zeugnis aus...
Das Spielprinzip hat sich im Vergleich zur ersten Ausgabe nicht einmal minimal geändert, die einzigen erwähnenswerten Neuerungen bestehen im grösseren Farbangebot der zu verschiebenden Plättchen und am Schluss in einer Auflistung der verwendeten Elemente.
Dieser Titel ist Programm, denn bis auf deine traurige Gestalt sowie ab und an in kargem Lichtschein auftauchende Leitern und Hebel wähnst du dich in der vielzitierten Kuh und es ist nur zu hoffen, dass die Finsternis nicht auf dein Denkvermögen abfärbt.
Mitten in der Nacht wird die kleine Jerry-Maus von einer veritablen Hungerattacke aus dem Schlaf gerissen und macht sich sogleich auf die Socken, um den Kühlschrank zu plündern. Doch der fiese Kater Tom hat den Weg mit Fallen und Hindernissen gepflastert!
Erinnert irgendwie an einen viel praktizierten Zeitvertreib aus längst entschwundenen Kindheitstagen: Entwirre die an Silberfäden befestigten Perlen derart, dass keine Überkreuzungen zustande kommen. Magnetfelder bringen zusätzlich Pfeffer ins Geschehen.
Moleküle sind die kleinsten Teilchen, welche die Eigenschaften des zugrundeliegenden Stoffes besitzen. In immer verzwickter aufgebauten Levels versuchst du durch Einsatz verschiedenster Hilfsmittel die Winzlinge ins bereitstehende Glasgefäss zu bugsieren.
Erinnerst du dich an «Hide Caesar»? Genau dieses Spielkonzept wurde als Vorbild genommen, nur dass nicht der römische Imperator vor Steinhagel beschützt, sondern einem blauen Quadrat mit rasch errichteten Konstruktionen sichere Unterkunft ermöglicht wird.
Du bist nicht blind, das Spiel funktioniert auch einwandfrei und trotzdem fehlt dir irgendwie der Durchblick. Das liegt einfach nur an der äusserst perfiden Art und Weise, wie die zu findenden Utensilien mit den ausgestellten Museumsobjekten verschmelzen!
Rote Magnete haben anziehende, blaue abstossende Wirkung und ein grünes, neutrales Tool steht manchmal auch noch zur Verfügung. Mit diesen Hilfsmitteln musst du den Ball ins Körbchen dirigieren. Also dann, los geht’s mit der munteren Hin- und Herzerrerei.
Einzeln können die bunten Blöcke nicht verschoben werden, die halsstarrigen Teile sind nämlich aneinander gekoppelt. Da braucht es schon viel Denkarbeit und räumliches Vorstellungsvermögen, um die pervers schwierigen Aufgaben in den 52 Levels zu erfüllen.
Was wäre die Welt doch für ein Jammertal ohne die bunten Glücklichmacher der Pharmaindustrie. Schicke die Kapseln zu den sauertöpfischen Gesichtern und mach sie happy. 1. Mal klicken = positionieren, 2. Mal klicken = absenden, 3 mal treffen = Überdosis!!!
Das hast du doch schon zu Schulzeiten nicht gerafft und damals ging es nur darum, ein paar dämliche Schiffe zu versenken (auf dem Papier oder im Sandkasten natürlich). Hier sollst du nun auf einem riesigen Spielfeld Minen aufspüren, na dann, viel Spass...