Normalerweise bist du mausetot, wenn du bei einem Jump’n’Runner in spitze Stacheln trittst, doch hier wird verblüffenderweise eine Spiegelwelt geöffnet, welche dir unerreichbare Gebiete erschliesst und die Suche nach deiner Herzdame erfolgreich gestaltet.
Na wenn da der Titel nicht in die Irre führt. Das einzige was dieses Spiel mit Feuer zu tun hat, ist das deine Waffe aus einer riesiegen Feuerkugel besteht und deine Feinde reihenweise umhaut.
Die dritte Ausgabe in der hitverdächtigen «Vex»-Reihe bringt keine nennenswerten Neuerungen – und das ist absolut berechtigt. Warum soll von einem bewährten Spielprinzip abgewichen werden, wenn selbiges so viel Spass, Spannung und Nevenkitzel beinhaltet?
In einfachen schwarz/weiss-Levels rast eine sprunggewaltige Spielfigur von Portal zu Portal, erklimmt dabei höchste Wände und weicht perfide platzierten Hindernissen aus. Verschiedene Passagen können nach Belieben begehbar oder durchlässig gemacht werden.
MIAUUU! Gegen die Uhr musst du heisse Blondinen vor Tintenfischen, Autos, Riesengarnelen, fliegenden Fischen und einem Endgegner beschützen. Mit Kanone und Morgenstern bewaffnet ergatterst du Münzen, um den Schönheiten einen Drink spendieren zu können.
Ob mit Speer bewaffnet gegen wendige Angreifer oder auf rasender Talfahrt in einem Schneeboot – das gelenkige Strichmännchen tut gut daran, seine mannigfaltigen Abenteuer schnell zu überstehen, sonst droht das Einfrieren in der klirrenden Kälte Alaskas...
Es ist nicht Dracula, der da durch die Gänge schleicht, auch wenn der flatternde Mantel an den sagenumwobenen Blutsauger erinnert. Der tapfere Kämpfer fürchtet aber ebenfalls das Licht wie der Teufel das Weihwasser und sucht deshalb im Schatten sein Heil.
Genial hingestrichelt wetzt das angriffige Männchen durch die super gestaltete Landschaft und haut die entgegenstürmenden Angreifer reihenweise aus den Socken. Doch sein Überlebenswille wird auf eine harte Probe gestellt, denn die Gefahren lauern überall.
Verwirrende Rätsel, giftige Spinnen, tödliche Steinkugeln, ein rabenschwarzes Labyrinth, Pfeile schiessende Statuen, unaufhaltsam steigende Lava und zum Schluss eine furchterregende Mumie: dies ist der Arbeitsplatz deines nicht zu beneidenden Archäologen.
Viel Hirnschmalz ist vonnöten, um Sinn und Zweck dieses witzigen aber ziemlich komplizierten Hüpferspiels zu erahnen. Bist du dem letztlich einfachen Prinzip aber einmal auf die Schliche gekommen, steht vielen vergnüglichen Stunden gar nichts mehr im Weg.
Besonders wohl wird sich der blaue Wuschelkopf in dieser für ihn doch eher fremden Welt nicht fühlen, auch wenn er mit Feuerblume zum lavaspuckenden Wüterich wird. Der Weg ist verschlungen und der Erfolg hängt vom Aktivieren der Ausrufezeichen-Blocks ab.
Rudimentär gezeichnete Figuren in einer plakativen Landschaft laden dich zu einem höchst vergnüglichen und kurzweiligen Jump’n’Run-Abenteuer ein. Nur die Endlosschlaufe mit der Mitteilung, dass Atombomben gefährlich sind, nervt auf die Dauer ein bisschen.
Links herum, rechts herum – was soll denn daran revolutionär sein? Doch halt, bevor du vollmundig ablästerst, solltest du zuerst einmal versuchen, mit der kleinen Kugel die etwas grössere zu erreichen und dies ist nicht ganz so einfach, wie du dachtest...
Auauau! Dies wird der Sound sein den du am allermeisten zu hören bekommst, denn jedesmal wenn der staksige Luigi in eine Pflanze, einen Koopa, eine fliegende Bombe oder in eine andere der vielen Garstigkeiten läuft oder springt, ertönt dieses Todessignal.
Bürostühle, Abfalleimer, Schreibtische und Pflanzenkübel fliegen dir um die Ohren, mit Schusswaffen, Schlagstöcken und Schwertern wirst du attackiert, während du von Stockwerk zu Stockwerk hüpfst und dabei versuchst, deine Widersacher in Schach zu halten.
Der Name ist Programm! Ohne die Shift-Taste wärst du hoffnungslos aufgeschmissen, da sich nur durch das Betätigen derselben die in schlichtem aber eindrucksvollem schwarz/weiss gehaltenen Levels spiegeln lassen und so das erfolgreiche Beenden ermöglichen.
Da haben die erbarmungslosen, ja beinahe schon sadistisch agierenden Programmierer dein Nervenkostüm aber sowas von gründlich ins Visier genommen, dass du trotz mentalem Training mit Karacho zu deiner Haut rausfährst – allerspätestens beim zweiten Level!
Im Gegensatz zur ersten Ausgabe ist hier mächtig Farbe ins Spiel gekommen, was allerdings am Prinzip absolut nichts ändert. Nach wie vor musst du die spiegelnde Unterlage stets im Auge behalten, sonst sind Unsichtbarkeits- und Hängemodus ziemlich nutzlos.
Mit coolen Tricks mogelt sich dieser Magier durch die verbarrikadierten Levels, in denen er zu allem Überfluss auch noch von Riesen und übellaunigen Berufskollegen attackiert wird. Doch da er nach Belieben Klone erzeugen kann, ist alles nur halb so wild.
Wenn du nicht masochistische Anlagen hast und dich selber beklauen und malträtieren willst dann organisiere einen Partner und vergnüge dich zu zweit. Bearbeite mit deinem Schwert die Planwagen bis sie das Gold hergeben, mit dem du die Schatzkammer füllst.
Nun greifen schon die alltäglichen Konsumartikel zu den Waffen und begeben sich auf den Kriegspfad! Zum Beispiel dieser ganz normale Toast, der gegen riesige Butterklumpen den Aufstand probt, anstatt sich schön artig braun und knusprig brutzeln zu lassen.
Aktiviere deine grauen Zellen um in diesem prächtig gestalteten, mittelalterlichen Gemäuer alle Schwerter zu sammeln und die Gegner auszutricksen. Die gelben Klunker auf den Kelchen lassen dich kurzzeitig rennen, die roten ermöglichen dir höhere Sprünge.
Mario auf dem Skateboard, was für ein extravaganter Anblick! Und schon legt der Kult-Klempner los, auf Teufel komm raus grindet er über die Metallgeländer, springt gekonnt an die Wände, um höher gelegene Plattformen und somit alle Edelsteine zu erreichen.
In einer wunderschön ins Bild gesetzten Eiswüste mit vielen Gefahren und Hindernissen nimmst du diese Polar-Expedition unter die Füsse. Dein Pinguin ist mit einer Schneepistole ausgerüstet, die er gegen die zahlreichen Gegner mit hoher Präzision einsetzt.
Im Vergleich zum 1. Teil ist hier alles grösser, plakativer aber auch gefährlicher. Um zur nächsten Ebene zu gelangen, muss pro Level eine bestimmte Anzahl an Schlüsseln gefunden werden, doch dieses Vorhaben ruft jede Menge tierischer Gegner auf den Plan.
Feuer scheut Wasser, Wasser fürchtet Feuer, Schlamm hassen sie alle beide. Um die raffiniert ausgeklügelten Levels zu bewältigen, ist Teamwork in Perfektion gefragt. Ehrenmeldungen gibt’s allerdings nur, wenn du die beiden Charaktere parallel steuerst...
Wenn du in der Haut dieses kleinen, sympathischen Geschöpfes stecken würdest, wäre deine erste Frage: Wer bin ich? Der leicht verwirrt wirkende Kerl muss sich nämlich mit einem Doppelgänger anfreunden, ohne dessen Hilfe ihm kaum ein Licht aufgehen würde.
Wenn dein Waschbär doch nur nicht so ein Schuhfetischist wäre! So aber muss er zwanghaft alle modischen Treter einsammeln um zum nächsten Level zu gelangen. Hüte dich vor allen spitzen Gegenständen und lass die umher semmelnden Gestalten ins Leere laufen.
Schnapp dir die Fahne, setze sie am vorgesehenen Platz ab und verdufte durch die dadurch geöffnete Türe. Klingt simpel, ist es aber nicht unbedingt, denn bewegliche Spitzen, verwirrende Warp-Tore und katapultierende Plattformen behindern deine Bemühungen.
Mit einer zur Burg mutierten Katze hüpfst du von Wolke zu Wolke, versuchst dabei den patrouillierenden Blechheinis auszuweichen und dich nicht vom Wirbelwind erfassen zu lassen, bis du zuoberst angekommen einem feuerspeienden Drachen Paroli bieten musst.
Dieser Blechheini hat eindeutig zu viele Bohnen in die metallenen Gedärme bekommen, deshalb zischt er wohl pausenlos zur Decke und wieder zurück. Das wäre kein Problem (Online-Games sind ja geruchsneutral), wenn ihn nicht überall spitze Stacheln pieksten.
Lass dich ja nicht von der etwas einfach anmutenden Grafik dieses «Jump'n'Runners» täuschen! Die Hindernisse und Gefahren, die du bewältigen musst sind wahrlich nicht von Pappe. Positioniere deinen Protagonisten exakt und time die Sprünge millimetergenau.
Igitt! Gerade hat dich ein selbstverliebter, schmieriger Machotänzer an sich gerissen und hämmert seine plumpen Tanzschritte auf deine geplagten Treter. Lass die Typen nicht an dich herankommen, spring auf ihre Birne und ernte die fallengelassenen Drinks.
Der Schirm als Waffe ist vorhanden, Charme wird auch versprüht, es fehlt nur die Melone! Doch dieses schwerst verliebte Pärchen ist ja auch nicht einer Uralt-Fernsehserie entsprungen, es muss sich nämlich mit hochmodernen Alien-Entführern herumschlagen...