Um den goldenen Pokal zu ergattern, musst du pro Level jeweils drei Sterne einsammeln. Dies ist nur mit dem exakt getimten Einsatz des Turbo-Schubs möglich, denn die Polizei-Karre ist lahmer als eine Schnecke und holpert schwerfällig über die Hindernisse.
Wenn du einmal die Bodenhaftung verloren hast musst du höllisch aufpassen, dass du nicht unbeherrscht am Gas drehst, sonst zappelst du unweigerlich schildkrötenmässig auf dem Rücken. Nichtsdestotrotz gibt’s die meisten Punkte für waghalsige Stunteinlagen.
Die Steuerung beschränkt sich auf rechts/links, Konkurrenten rammen ist schlecht, Turbo-Sterne ergattern hingegen gut. Um Epilepsieanfälle zu vermeiden jetzt nur noch die irre schnell vorbeiziehende Umgebung ignorieren und schon sind alle Rennen gewonnen.
Unglaubliches spielt sich unter deinen vor lauter Staunen tränenden Augen auf dem grünen Filz ab: der quadratische (!) Billardtisch platzt aus allen Nähten und du weisst kaum noch, wo du das Queue in der Masse unterschiedlichster Kugeln platzieren sollst.
Eine realistische Simulation, bei der sozusagen der Sand zwischen den Zähnen knirscht, ist den Programmierern hier gelungen. Muskelbepackte Waden pflügen durch die körnige Unterlage und die Ballakrobaten nehmen dabei auch schmerzhafte Prellungen in Kauf.
Zuerst trittst du als treffsicherer Elfmeterschütze an, dann als Penaltykiller und spielst dich so durch alle sechs Gruppen der EM 16. Falls am 10. Juli Island Europameister wird, hast du mit deinen phänomenalen Kickerkünsten massgeblich dazu beigetragen!
Der Mensch ist halt schon ein Gewohnheitstier! Das wirst du spätestens bei der ersten Rechtskurve feststellen, weil nämlich dein Wägelchen einfach nach links fährt und nun realisierst du erst so richtig, dass hier alles wie verhext verkehrt herum abläuft.
Verwirrende Streckenführung mit engen Kurven, aggressive Gegenspieler und gewöhnungsbedürftiges Handling: das ist GoKart in Reinkultur! Nur schade, dass du dir während den Rennpausen am Würstchenstand keinen Hot-Dog zwischen die Kiemen schieben kannst...
Sei bloss froh dass du im Englisch nicht gerade die ultimative Leuchte bist, denn die demoralisierenden und äusserst hämischen Kommentare zu deinen mickrigen Jonglierversuchen tragen definitiv nicht zur Stärkung deines angekratzten Selbstbewusstseins bei.
Zuerst einmal das (nach deinem Geschmack) coolste Dress montieren, dann ein paar Kopfschmerztabletten einwerfen und schon bist du bestens gewappnet, um dir die Bälle auf deine Hirnschale prasseln zu lassen – in jeder neuen Runde kommt ein weiterer dazu...
Im Zeitalter von iPod, iPhone, MySpace und YouTube kämpfst du hier mit einer Waffe, die ein exotisches Überbleibsel aus dem finstersten Mittelalter ist: der Dreschflegel! Mach dich bei Wikipedia schlau und erprobe dann seine verheerende Zerstörungskraft.
Ein Fussballtor, eine sich unberechenbar bewegende Zielscheibe, ab und an auftauchende Sterne, ein Goalkeeper und drei Bälle bzw. Fehlschüsse: Diese Zutaten werden dir in diesem unterhaltsamen Freistossvergnügen bildlich gesprochen auf dem Fuss serviert.
Ein Klickespiel, das vor allem dem zarten Geschlecht viel Spass, übersäuerte Wadenmuskeln und leergeräumte Kreditkarten bescheren wird. Frau verzeihe das Klischee, aber in der Shopping-Meile von Rio stehen nun einmal eher damenorientierte Konsumtempel...
Eher verwegen als gruselig kommt der schmalzlockige Biker daher, wenn er auf seiner Höllenmaschine die rekordverdächtig kurzen Levels meistert. Begleitet von rockigem Sound zwingt er den fahrbaren Untersatz zu akrobatischen Kraxeleien die’s in sich haben!
Finstere Nacht herrscht bei diesem Motocross-Vergnügen, Lichtpunkte sind einzig die einzusammelnden Orbs. Zudem musst du beim Hochreissen und Runterdrücken höllisch aufpassen, denn die sensible Maschine bestraft grobes Manövrieren sofort mit einem Crash.
Die Siegerpose mit gen Himmel gereckter, geballter Faust bleibt dir leider verwehrt, derart feiern nur deine Gegner, wenn sie dir wieder einmal die Fresse ins Gras gedrückt haben. Ergo musst du dich darauf beschränken, den aggressiven Typen auszuweichen.