«Labyrinth des Grauens» wäre der treffendste Name für dieses hirnzermartende Geduldsspiel, welches dich durch 40 mit gemeinsten Schikanen bestückte Räume scheucht und in dessen Verlauf du 50 gelbe Diamanten in mühsamster Kleinarbeit zusammenklauben musst.
Da hat der olle Gandalf doch tatsächlich seine Pfeife verschlampt und all seine Zauberkräfte bringen's nicht um sie wieder zu finden. Nun bist natürlich du gefragt, damit er das stinkende Teil wieder kriegt, obwohl auch in Mittelerde Kiffen eher tabu ist.
Pass bloss auf dass du nicht planlos herumklickst, denn der behelmte Kopf geht ab wie die Feuerwehr! Mit seinem Laserantrieb zerschmettert er alles, was sich ihm in den Weg stellt. Unverwundbar ist er allerdings nicht, er kann sich aber unsichtbar machen.
So lässt man sich die ganzen anspruchsvollen Tüfteleien rund um das Thema «Magnetismus» gerne gefallen! Das gut gelaunte, nimmermüde Kerlchen geht mit leuchtendem Beispiel voran, belebt deine grauen Zellen und entlockt dir verblüffende Meisterleistungen.
Der Unterhaltungswert in diesem absolut gelungenen Hüpfspiel ist kaum zu überbieten, denn hier stimmt nun einfach wirklich alles: innovative Grundidee, super lustige Figuren, einfaches, schnelles Handling und abspeichern ist jederzeit und überall möglich!
Auch das wirklich allerletzte Ei auf Erden wird irgendwann einmal aufgeschlagen und gebraten. Dies ist hier spätestens dann der Fall, wenn du das herzige Küken nicht vorsichtig und reaktionsschnell genug über die heranrasenden Hindernisse hinweg steuerst.
Dafür dass er so dünnhäutig ist und sich von der kleinsten Widrigkeit einschüchtern lässt hat der verliebte Joe einen völlig übertrieben brutalen Nachnamen. Sei ganz lieb zu ihm und geleite ihn wie auf rohen Eiern durch die 6 Levels zu seiner Angebeteten.
Bis an die Gurgel sind die beiden Schulfreunde mit Knoblauch bewaffnet und den werden sie auch gut gebrauchen können. Ihr Freund wird nämlich in einem Geisterhaus gefangen gehalten, die Schlüssel zur Freiheit bewachen Mumien, Vampire und anderes Gesocks.
Man nehme einen Astronauten mit Schutzanzug und Helm, ein stilisiertes Raumschiff, hinterhältigst angesiedelte Schussvorrichtungen, mysteriöse Schalter, verstecke unzählige Edelsteine und schon ist eines der undurchschaubarsten Labyrinthspiele entstanden.
Da vergeht dem roten Smartie aber schnell das blöde Grinsen! Per Raketenantrieb saust er durch eine riesige Schokofabrik und sucht seinen entführten Spezi. Erst wenn alle Kontrolllampen auf einer Ebene zerstört sind öffnet sich das Tor zum nächsten Level.
Der kleine Macker mit den grüngefärbten Brillengläsern sieht nicht nur obercool aus, er ist auch noch ziemlich helle im Oberstübchen. Beweis gefällig? Nicht jedermann kann eine Strahlenpistole basteln, die es möglich macht, unliebsame Geister einzufangen!
Es ist schon ein Kreuz mit dem verflixten Magnetismus. Da willst du hochspringen um weiter oben gelegene Ebenen zu erreichen, doch die vermaledeite Kugel klebt förmlich auf ihrer Unterlage fest und vereitelt hartnäckig all deine verzweifelten Versuche...
Das grüne Plastillin-Männchen grinst dich unverschämt an, bleckt seine zwei Schneidezähne und klopft ungeduldig mit dem Fuss auf den Boden. Dieses Verhalten lässt dich noch nervöser werden, als du es angesichts der anstehenden Aufgaben sowieso schon bist!
Es schleckt einfach keine Geiss weg, dass oft gerade die unscheinbar erscheinenden, kleinen Spielchen unheimlich viel Spass bereiten und mehrheitlich ganz schön knifflig daherkommen. So auch in diesem Rennen gegen die Zeit mit einem winzigen grünen Etwas.
Die prächtige japanische Animé-Serie stand diesem Jump’n’Runner Pate und Kenner der Materie werden sich mächtig über die vielfältigen Abenteuer des jungen Protagonisten freuen. Doch auch für Neulinge ist diese gut gelungene Inszenierung ein Leckerbissen.
Ein greller Blitz blendet deine erschrockenen Guckerchen: Einmal mehr mutierst du zu einem geheimnisvollen Wesen, rennst unaufhaltsam dem mit Laserstrahlen vorgezeichneten, ausgeklügelten Weg entlang und sammelst fleissig möglichst alle Energiepunkte ein.
Bomben explodieren zum falschesten Zeitpunkt, Steinkugeln knallen dir wegen mangelnder Reaktion und Vorausberechnung auf die Birne, hartnäckige Gegner verfolgen dich auf Schritt und Tritt, während du dich redlich abrackerst, alle Diamanten einzusammeln...
Äusserst vergnüglich ist dieser Jump’n’Runner rund um die verführerischen Schoko-Drops. Die liebevoll gestaltete Levels sind mit witzigen Hindernissen und Gegnern bevölkert. Schutzschild, Beschleuniger und Freezer unterstützen nachhaltig die Sammelaktion.
Jump’n’Run’n’Fly’n’Spite’n’Collect – über oder auf Gegner hüpfend, flott rennend, waghalsig fliegend, Feuer spuckend und Münzen sammelnd bewältigt der kleine (mit Zauberdoping riesengrosse) Drache je zehn spannende Levels in der Dschungel- bzw. Lavawelt.
Renaissance total, sowohl hinsichtlich der Blockflöten-Hintergrundmusik als auch in Bezug auf das Spiel-Thema: Für einen hoffnungslos verknallten Romeo sind weder Skelette noch Wildsauen ein Hindernis, um von der angebeteten Julia einen Kuss zu erhaschen.
Hinter diesem ulkigen Namen verbirgt sich eine grüne, gallertige Kugel, die durch zerklüftetes Gelände an gefährlichen Hindernissen vorbeigelotst wird. Dabei musst du alle gelb-orangen Sternpunkte einsammeln, um den Durchgang zum nächsten Level zu öffnen.
Riesige Sprünge sind zum Glück dein Markenzeichen! Mit einem Affenzahn aber völlig unbewaffnet und somit wehrlos preschst du durch extrem gefährliche Ebenen, weichst mumienhaften Androiden aus, hüpfst über Laserschranken und hamsterst wertvolle Ki-Bälle.
Eine weitere Ausgabe des beinahe schon kultigen Reaktionsschockers beschert dir noch ein paar Besuche beim Nervenheilarzt. Diesmal musst du nicht nur millimetergenaue Sprünge absolvieren, es gilt auch, zwischen Feuer- und Wasserumgebung zu unterscheiden.
Nicht überall ist Schwein drin wo «Schwein» draufsteht! Die hier benutzte Abkürzung steht für «portal inducing gun» (Portal hervorrufende Schusswaffe) und hilft dir nebst deinem Hirn als einziger Verbündeter, den mysteriösen Labyrinth-Levels zu entkommen.
Kurz, kürzer, schon vorbei! Diese Aussage wirst du mit Bedauern bestätigen müssen, wenn du im Original-Look, unterlegt mit den bestens bekannten Klängen, ein paar Gegner platt springst, einige vereinzelte Münzen einsammelst und an die Fahnenstange hüpfst.
Leider ist hier der Wunsch Vater des Gedankens, denn um dieses weit verzweigte Unterwasserlabyrinth ohne einmal aufzutauchen zu meistern, müsstest du fussballfeldergrosse Lungen haben. Glücklicherweise gibt’s jedoch trockene Plätzchen um Luft zu holen...
Zwei Prinzen, die eine Prinzessin retten wollen, kann das wirklich gut gehen? Die beiden Jungspunde könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem sind sie auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen. Wer wird wohl zu guter Letzt die Nase vorn haben?
Welch grauslich schwierige, sadistisch ausgehirnte und millimetergenauestes Präzisionstiming abfordernde Aufgaben du schon in deiner langen Gamerkarriere bewältigt hast, dies haut dem Fass die Krone in den Senkel! Bist du bereit für den ultimativen Frust?
Blubbern liegt im Naturell von wasserbewohnenden Individuen. Allerdings befindet sich der überaus berühmte Schwammkopf bei dieser rasanten Hatz ausserhalb seines angestammten Territoriums und deshalb fängt er die schnieken Lackaffen mittels Seifenblasen.
Schicke nie einen Roboter in unterirdische Labyrinthe, seine Schaltkreise sind nicht für Lava und andere im Dunkeln herrschende Gefahren geschaffen. Doch späte Einsicht bringt hier nichts, nun ist er halt da gelandet und jetzt muss er einfach wieder raus!
Gutes Timing, schnelle Reaktionen und etwas Denkarbeit sind vonnöten, um die stilisierte, mit Stacheln bewehrte und nach persönlichem Geschmack ausstaffierbare Schildkröte sicher und erfolgreich durch die gefahr- und anspruchsvollen Levels zu dirigieren.
Trotz all dem Spass, den du mit dem mikroskopisch kleinen Supermännlein haben wirst, musst du sämtliche feinmechanischen Fähigkeiten auspacken um die teilweise heiklen Sprünge und Timings in diesem witzig animierten Jump’n’Runner in den Griff zu bekommen.