Da sitzt er nun auf seinem Thron, hilflos der Willkür von Wurfmaschinen, Hexen, Drachen und einer riesenhaften Faust ausgeliefert. Zeige Mitleid und beschütze den spitzbärtigen König, indem du Mauern aus Holz, Lehm, Stein oder Eisen um ihn herum aufbaust.
Wenn du zu Beginn der Schlacht ein wenig sparsam mit dem Einsatz der «normalen» Verteidigungsanlagen umgehst, kannst du dir bald den allmächtigen, feuerspeienden Kaiserturm leisten, welcher die heranschwirrenden Elfenhorden äusserst effizient wegbrutzelt
Wie von Geisterhand gehalten schwebt das Schloss im freien Raum, umschwirrt von vielgestaltigen Angreifern und ebenso abenteuerlichen Verteidigern. Zugegeben, ein ziemlich ungewöhnliches Szenario für «Defend the Tower» aber gerade deshalb umso reizvoller
Auf einem hochgezüchteten Feuerstuhl über die Autobahn zu brettern ist der schon beinahe feuchte Wunschtraum eines jeden angefressenen Motorradfahrers. Darf man dabei noch hemmungslos in der Gegend herumballern, muss das Glücksgefühl unbeschreiblich sein!
Tontauben fliegen durch die Luft, Zielscheiben an Fallschirmen segeln vom Himmel und mitten drin stehst du mit deiner Schrotflinte und erfüllst ein wachsendes Soll an Treffern. Nach jeder geschafften Vorgabe wird in der Bonusrunde auf Flaschen geballert.
Was zum Teufel sind denn «Lamer»? Vielleicht Lahmärsche? So kommt's dir jedenfalls vor, denn die Hirnis mit der zerzausten Frisur leisten keinerlei Widerstand. Knall sie also mit deiner Schrotflinte ab und erlabe dich an bildschirmfüllenden Blutspritzern.
Winzige Invasoren und stilisierte Abwehrtürme sind die herausragenden Merkmale dieser «Defend the Tower»-Variante. Um deine Verteidigung möglichst effizient einzusetzen ist es von Vorteil, wenn du dich in der Terminologie der Lasertechnik etwas auskennst.
Apokalyptisches Ambiente herrscht in diesem schwierig zu bewältigenden TD, der allerdings «nur» 36 Angriffswellen bereit hält. Verteidige um jeden Preis die letzten Blümelein, welche in der verwüsteten und zerbombten Umgebung ihr kärgliches Leben fristen.
Der absolute Alptraum wird zur bitteren Realität: Massenhaft Zombies unterschiedlichster Couleur nähern sich unaufhaltsam deiner Verteidigungsmauer. Die einzige Überlebenschance ist, dich so oft wie möglich mit Waffen und Zubehör aus dem Shop einzudecken.
Dieser Verteidigungsturm ist nicht zufälligerweise als letzter Fels in der Brandung übriggeblieben! Mit furchterregenden Waffensystemen und effizienten Schutzmechanismen trotzt er allen noch so blindwütigen Angriffen der zunehmend frustrierten Mars-Armee.
Schlicht und ergreifend grossartig muss man diesen Space-Shooter nennen, denn die Farbgebung ist exzellent und die vielen fantasievollen Gegner sind extrem gut gestaltet. Die diversen Spezialwaffen tupfen gar noch ein Sahnehäubchen auf das Spielvergnügen.
Anstelle von fotografisch realistischen Szenarien wurden in dieser ausufernden Zerstörungsorgie wie auf dem Notizblock hingekritzelte Umgebungen sowie Fahr- und Flugzeuge gebastelt. Ein Riesenvergnügen und vor allem eine überaus erfrischende Abwechslung!
Am besten hältst du die Schusstaste permanent gedrückt, denn mit sparsamem Einzelfeuer wirst du keinen Blumentopf gewinnen. Achte darauf, dass du am Schluss der Levels noch eine gut gefüllte Energieleiste besitzt, die potenten Endgegner sind mehr als zäh!
Ahnungslose Fussgänger plattzuwalzen war im Geheimen schon immer eines deiner Lieblingsspiele und nach genau demselben Prinzip ist dieses Game konzipiert. Allerdings triffst du hier auf äusserst gut organisierten, bewaffneten und motorisierten Widerstand.
Grausliche Gestalten tummeln sich auf verzweigten Plattformen über vulkanischem Untergrund. Sie halten Buchstaben in ihren Klauen. Nimm dein Herz in die Hand, verfolge die Monster, entreisse ihnen die Lettern und bilde daraus sinnvolle englische Begriffe.
Richtig schmuck siehst du aus in deiner Robin-Hood-Garderobe, jetzt musst du nur noch beweisen dass du auch mit Pfeil und Bogen deinem Vorbild in nichts nachstehst. Gelegenheit dazu hast du im Überfluss, denn die grimmigen Ritter stürmen in Scharen heran.
«Wir werden Sklaven bleiben bis in alle Ewigkeit!» Diese deprimierende, mit letzter Kraft geröchelte Feststellung entfleucht den sterbenden Kehlen der Besiegten und lässt deinem Gewissen keine Ruhe. Organisiere die Verteidigung beim nächsten Kampf besser!
Äusserst grimmig und wild entschlossen eroberst du in einem regelrechten Himmelfahrtskommando Meter um Meter des von greulichsten Gestalten bevölkerten Terrains und verteidigst dich dabei rigoros mit Trommelfeuer und Machete gegen Luft- und Bodenangriffe
Eine kleine aber feine Luftschlacht gilt es hier zu bestreiten, allerdings musst du schon über Adleraugen verfügen, da die umhersirrenden gegnerischen Flugzeuge sowas von klein geraten sind, dass sie im Rauch der von dir abgefeuerten Salven verschwinden.
Nicht auf allen fernen Planeten wird man mit Freudengeschrei und offenen Armen empfangen, auch nicht auf dem Mond. Wehre den feindlichen Beschuss mit deiner potenten Laserkanone ab und setze wenn's allzu brenzlig wird die zerstörerische Nuklearwaffe ein.
Kaum zu glauben, dass solch ein blechummantelter, schwer bewaffneter Riesenkerl in echte Schwierigkeiten geraten kann. Doch die massive Panzerung geht natürlich auf Kosten der Beweglichkeit und in dieser Hinsicht haben die wendigen Gegner klare Vorteile.
Ein ganz normaler Montag – sofern du ein hoffnungslos durchgeknallter Bleifuss-Rowdy bist! Passanten plattwalzen, Verkehrsteilnehmer abknallen, sämtliche Regeln brechen: all diese netten Aktivitäten rufen natürlich auch potente Ordnungshüter auf den Plan.
Du bist zwar eine arme Sau, aber ganz ohne Schutz stehst du der messerschwingenden Gilde der Metzgermeister nicht gegenüber. Zu deiner Grundausrüstung, bestehend aus einem mächtigen Holzhammer, gesellen sich nämlich diverse höchst effiziente Schusswaffen.
Du strolchst ja beileibe nicht das erste Mal durch Labyrinthe und lässt dir von aggressiven Gegenspielern die Hucke vollballern, doch diesmal musst du auch noch Kisten herumschieben, mit denen du aber netterweise im Bedarfsfall die Plätze tauschen kannst.
Ein Horrortrip ist diese material- und nervenzerschleissende Hatz auf dem 4-spurigen Highway. Die Strecke hat zwar keine einzige Kurve, doch du bist vollauf damit beschäftigt, den anderen Verkehrsteilnehmern auszuweichen oder sie von der Piste zu ballern.
Ein wirklich verrückter, ja irrer Trip steht dir nun bevor. Am Steuer sitzt dein tollkühner Bleifuss-Kumpel und drängt mit waghalsigen Manövern die aufsässigen Motorrad-Kamikazes von der Piste, derweil du vom Dach aus die Bande unter Dauerbeschuss nimmst.
Die Knarre hebt sich, der Zeigefinger des Schützen ertastet vorsichtig den Druckpunkt während dein eigener Finger zitternd über der Maustaste schwebt, der Schuss fällt, die Kugel fliegt und schon liegst du tödlich getroffen am Boden – zu langsam reagiert!
Leider ist dieses an die berühmt-berüchtigten «Thing-Thing»-Ballergames erinnernde Sequel viel zu kurz geraten. Du würdest dich nämlich gerne länger von der hervorragenden Szenerie, der knallig-blutigen Action und dem peitschenden Sound verwöhnen lassen.
Es kann der Friedlichste nicht in Ruhe leben, wenn’s dem Nachbarn nicht gefällt! Diese Erfahrung müssen auch die Schrottsammler in dieser Verteidigungsschlacht machen, doch sie leisten mit zielsicher abgeworfenem Zivilisationsmüll erfolgreich Widerstand.
Sie sind zwar mikroskopisch klein wie Fliegendreck, doch das Brimborium welches die wieselflinken, angriffslustigen Magier mit ihren Zauberstäben, magischen Formeln und Elixieren veranstalten ist dafür umso riesiger und der Spassfaktor entsprechend gross.