Die prächtige japanische Animé-Serie stand diesem Jump’n’Runner Pate und Kenner der Materie werden sich mächtig über die vielfältigen Abenteuer des jungen Protagonisten freuen. Doch auch für Neulinge ist diese gut gelungene Inszenierung ein Leckerbissen.
Alles sieht auf den ersten Blick so harmlos aus: überall sind bunte Süssigkeiten verteilt, ein niedliches Bübchen sammelt sie ein, ja sogar die umherhüpfenden Widersacher sind eher witziger Natur. Doch die Plattformen beinhalten übelste Überraschungen...
In einfachen schwarz/weiss-Levels rast eine sprunggewaltige Spielfigur von Portal zu Portal, erklimmt dabei höchste Wände und weicht perfide platzierten Hindernissen aus. Verschiedene Passagen können nach Belieben begehbar oder durchlässig gemacht werden.
Wenn du nicht schon eine Brille mit zentimeterdicken Gläsern auf der Nase sitzen hast, wirst du wohl eine Lupe auftreiben müssen, denn dieser Mario-Klon ist mikroskopisch winzig geraten. Dies erleichtert natürlich die Berechnung der Sprünge keineswegs...
Ein düsteres Endzeitszenario erwartet dich unter dem Motto «Vater sucht Kind». In extrem ausuferndem Gelände muss sich das zu Recht besorgte Familienoberhaupt nicht nur mit unberechenbaren Zombies herumschlagen, viele Irrwege sind ebenfalls inbegriffen...
Ein skelettiertes Vögelchen begleitet diesmal die Knochengestalt mit dem Kürbiskopf und es entpuppt sich als richtig gutes Helferlein, denn an manchen Orten befinden sich Schaltmechanismen, welche nur durch den fliegenden Gesellen betätigt werden können.
Es ist kaum zu glauben, was für ein enormer Aufwand hinter dem Ausbruch einer ganz normalen Grippe steht. Um eine anständige Infektion auszulösen wird geklettert, gehüpft, gesprungen und geschwitzt – die gestressten Viren sind wahrlich nicht zu beneiden!
Joe ist ein simples Strichmännchen und hat zu Beginn nur Luft im Gehirn. Doch seine Erzeuger bringen ihm in jedem Level neue Fähigkeiten bei. Joe ist sehr lernfähig und wird dadurch schnell einmal super. Nun ist er aber plötzlich eine ernsthafte Gefahr...
Nein, es ist nicht Michael Jackson, der für seinen immensen Erfolg in der Hölle schmoren muss! In einer fantastischen, wunderprächtig gezeichneten Umgebung braucht das klapprige Halloweenskelett den übergrossen Kürbiskopf um Mechanismen in Gang zu setzen.
Es ist zwar nur ein kleines Quadrätchen aber es verhält sich sturer als eine ausgewachsene Eselherde. Doch wenn du die zickige Fortbewegungsart erst einmal im Griff hast, eröffnet sich dir eine Welt voller Farben, etwas Hirnakrobatik und viel Spielspass.
Zappenduster ist’s in der Unterwelt, die einzigen Lichtquellen bestehen aus spritzender Lava und bluttriefenden Stacheln, dazu fleischfressende Pflanzen, brüchige Plattformen sowie rotierende Stahlkugeln und natürlich – Schatztruhen (hechel, gier, lechz)!
Die Knarre schlägt zwar deine Körpergrösse ums Dreifache, doch dies ist lediglich ein optischer Gag und keineswegs ein Erfolgsgarant. Das Monsterteil kann nämlich nicht nur agile Gegner eliminieren, es muss auch zum Überqueren von Lavaseen benutzt werden.
Ohne den beruhigend plätschernden Klaviersound würdest du wohl längst vor Frust an der Decke kleben, da helfen auch die gutgemeinten Hinweise deiner greisen Herrin nicht weiter. Bleib trotzdem zuversichtlich, es ist alles nur eine Frage der Perspektive...
Das ist wieder mal ein Denk- und Reaktionsschocker der sich gewaschen hat! EINE Spielfigur durch die vertrackten Levels zu den Pokalen zu lotsen mag ja noch angehen, bei zweien wird’s schon recht heikel und drei oder gar vier sind sozusagen unvorstellbar.
Die Checkpoints sind grosszügig verteilt und netterweise kannst du mit den WASD-Tasten in die entsprechenden Richtungen ballern, denn das Spielfeld ist mit gefährlichen Hindernissen gepflastert, was den Weg in die Freiheit zum Himmelfahrtskommando macht.
Nichts Neues unter der immer noch strahlend lachenden Sonne, im Gegenteil: Mitternachts-Rennen und Bohrfähigkeit sind entschwunden, dafür wurde der 2-Spieler-Modus beibehalten, einige irrwitzige Begleitfiguren hinzugefügt und die Anzahl der Items erhöht.
Ganz viel Mystik, noch mehr Sucharbeit und eine unerklärliche Faszination lassen dich stundenlang verweilen, auch wenn du nun schon zum tausendsten Mal das verflixte Labyrinth abklapperst. Doch solange du immer wieder ein kleines Puzzleteilchen findest...
Düstere Gestalten treiben in muffigen Kellern ihr Unwesen – bis ein superschlaues Bübchen auf die glorreiche Idee kommt, sie mit Lichtgeschossen, Spiegeln, viel Winkelverständnis und einer tüchtigen Portion Mut in Brand zu setzen und somit zu vertreiben.
Gib Vollgas du verfressener Fettwanst, deine favorisierte Burgerbude macht in 60 Sekunden die Schotten dicht! Doch die angefutterten Speckröllchen machen dich nicht unbedingt zum geölten Sprinter-Blitz – und wenn dann auch noch Denkarbeit gefordert ist...
Der kleine, in zerfetzte Bandagen gehüllte Pharao ist fit wie ein Turnschuh, denn er hat ja ein paar Jahrhunderte in seinem Sarkophag gepennt! Nun wetzt er durch die Pyramide und sucht den Ausgang, damit er sich endlich einen hinter die Binde kippen kann.
Ein mächtig verzweigtes Labyrinth, proppenvoll mit Gegnern, Geheimnissen und Spezialaufgaben, die es zu erledigen/entdecken gilt. Das Allerwichtigste ist allerdings das Aufspüren spezifischer Körperkräfte-Upgrades, ohne die du völlig aufgeschmissen wärst.
Auf den ersten Blick sehr einfache Aufträge: ins Gebäude stürmen, Security-Leute umnieten, Aktenkoffer schnappen und beim Rausrennen noch ein paar Polizisten abservieren. Wenn du allerdings die Geiseln am Leben lassen willst, musst du ganz genau hinsehen!
Im unterirdischen Höhlensystem ist der Teufel los, auch wenn er sich «nur» in der Form von Fledermäusen, Springfröschen, heimtückischen Schleimis und tropfenden Stalaktiten manifestiert. Ein wahres Paradies für Artefakte und Schätze sammelnde Archäologen!
Eine total spassige, wenn auch richtig komplizierte Jump’n’Run-Action wird dir hier präsentiert. Das Ganze ist prächtig inszeniert, mit neuartigen Ideen wie Zeitverlangsamung und -rückspulung gespickt und fordert deine Reaktionsfähigkeit ultimativ heraus.
Ein lockerer Model-Spaziergang auf dem Laufsteg ist der Gang dieser krakeligen Katze durch das verzweigte Labyrinth nun beileibe nicht. Verschiedene Spezialfunktionen müssen erst einmal gefunden werden, um die Wasser- und Höhlensysteme meistern zu können.
Die Belohnung am Ende der Levels besteht aus einer herzhaften Umarmung, dargeboten von ziemlich schrägen Typen. Dies lässt darauf schliessen, dass der kleine Hüpfer äusserst liebesbedürftig ist und deshalb Lavahöhlen, Eiswüsten und Wasserwelten bezwingt.
Die Prophezeiungen von der Apokalypse sind wahr geworden, die Welt ist ein rauchender Trümmerhaufen. Eine Zeitmaschine soll dir behilflich sein, das Grauen vielleicht doch noch zu verhindern und die Menschheit mit einem blauen Auge davonkommen zu lassen.
Ein legendäres Comic-Duo gibt seinen Einstand in der virtuellen Welt der Jump’n’Runner: Tim und Struppi sind (endlich) auf deinem Rechner gelandet! In perfekter Teamarbeit sammeln der Junge mit der tollen Fritte und sein westiemässiger Kumpel Goldmünzen.
«Im Dunkeln ist gut munkeln» – diese volkstümliche Weisheit trifft hier voll ins Schwarze, denn nur wenn du dich daran orientierst, hast du gewisse Überlebenschancen. Die wenigen Lichtquellen sind nämlich äusserst aufmerksame und tödliche Bewegungsmelder.
So verschlafen ist der rabenschwarze Protagonist gar nicht, denn er bewegt sich ganz geschickt durch die teilweise recht vertrackten Levels und dass deine Manövrierkünste nicht über alle Zweifel erhaben sind, kann man ihm ja wohl kaum zum Vorwurf machen.
Patrouillierende Schnecken, stachelbewehrte Pilze mit Sprungpotential, rotierende Wurfmaschinen und ein fässerrollender Wildschweinverschnitt sind deine Gegner in einem viel zu kurz und einfach geratenen, ansonsten aber recht vergnüglichen Jump’n’Runner.
Der klassische Fall: Stinknormaler Bürger betritt eine Telefonzelle und heraus kommt ein beinahe unbesiegbarer Superheld, ausgestattet mit all den aus vielen Comic-Heften wohlbekannten Megakräften, welche er fortan selbstlos zum Schutz der Opfer einsetzt.
Einerseits ist es eine tolle Gabe, als Feuerkäfer durchs Leben zu brutzeln, denn «Kälte» dürfte angenehmerweise ein Fremdwort für dich sein. Andererseits kann dies aber auch zum Fluch werden, da du ständig alles in Brand setzt – sogar deinen Weg zum Ziel!
Ein verzauberter Wald ist deine Spielwiese und er bietet alles, was das Kämpferherz begehrt: massenhaft Waffen, Schutzkleidung, Magie sowie viele hilfreiche Begleiter, um den hartnäckigen Gegnern Paroli zu bieten und dieses epische Abenteuer zu bestehen.
Die Bezeichnung «winziger Traum» mag sich auf die Grösse der Personen beziehen, die Umgebung wäre mit «riesiges Labyrinth» bedeutend treffender beschrieben. Und so klappert denn der Hauptdarsteller auf seiner Suche die Gegend mühsam ein ums andere Mal ab.
Schnellstens ans Levelende rasen, dabei drei Sterne sowie drei (fakultative) Bonusblöcke ergattern, damit sich die unterdessen verschlossene Eingangstüre wieder öffnet und dann den ganzen Weg zurückhetzen, um eine Rekordzeit zu erreichen oder zu brechen.