Nur eine einzige Route führt ans Ziel, doch die muss zuerst einmal in unzähligen Anläufen ausgekundschaftet werden. Allzu schnell hast du dich nämlich mit unbedachtem Kistenverschieben in eine (im wahrsten Sinne des Wortes) ausweglose Situation gebracht.
Drei unterschiedliche intergalaktische Transporter sind abschnittsweise zu erkunden und diese Aufgabenstellung beschert dir unterhaltsame Action in prachtvoll inszeniertem Ambiente mit einem durch Düsenantrieb bewegbaren und effizient bewaffneten Roboter.
Deine bessere Hälfte nervt dich schon jahrelang mit unsäglicher Nörgelei und schrillem Gezeter wegen jeder Kleinigkeit, die ihr nicht in den Kram passt. Momentan ist sie aber ausser Gefecht gesetzt und du nutzt die Chance, sie dir vom Hals zu schaffen...
Schnuller im Mäulchen, die blonden Haare zu zwei neckischen Zöpfchen geflochten – keine Menschenseele würde dem niedlichen Stöpsel etwas anderes zutrauen, als nach der Mama zu rufen. Aber weit gefehlt, das kleine Ding hat Mumm und einen magischen Ball...
Für die 2. Ausgabe des stressigen, dafür aber supergeilen Sammel- und Ballervergnügens kann zum Glück Entwarnung gegeben werden, denn diesmal bewegt sich die Spielebene nicht nach oben. Dafür erwarten dich blitzschnelle, unberechenbare Level-Endgegner...
Schnapp dir die Fahne, setze sie am vorgesehenen Platz ab und verdufte durch die dadurch geöffnete Türe. Klingt simpel, ist es aber nicht unbedingt, denn bewegliche Spitzen, verwirrende Warp-Tore und katapultierende Plattformen behindern deine Bemühungen.
Im 2. Teil lauern mehr Gegenspieler auf eine Chance, dem stacheligen Helden ein Bein zu stellen. Sie hinterlassen bei ihrem Ableben eine Unzahl an neuen Waffen, welche allerdings ein erfolgreiches Absolvieren der Bonus-Herausforderungen nicht garantieren.
Da wollen wir aber schleunigst die (angekündigten) Fortsetzungen sehen! In beinahe deprimierender Düsternis versucht der letzte Hasen-Mohikaner, die von griesgrämigen Robotern gestohlenen Farben für sich und seine Artgenossen in ihre Welt zurückzubringen.
Auch wenn der nichtssagende Titel wie ein von einem Chinesen ausgesprochenes Fantasiewort tönt, Unterhaltungswert, Erfindungsgeist und Schwierigkeitsgrad sind im oberen Segment der Jump’n’Runner anzusiedeln. Einziger Wermutstropfen: leider nur 12 Levels.
Unstillbare Gier nach dem schnellen Geld hat den zwar verwegenen aber nicht sonderlich überlegt handelnden Haudegen in eine tödliche Falle tappen lassen. Nun muss er sich, unterstützt von einem nützlichen Schwunghaken, mit bösartigen Aliens herumschlagen.
Die Verkaufszahlen im Keller, die Prognosen düster, jede noch so aberwitzige Idee wird zum hoffnungsspendenden Rettungsanker. Und so tigert der kleine Angestellte los, um in dem riesigen, leicht unheimlichen Bürokomplex einen vermuteten Schatz zu bergen.
Ziemlich frech, diese Mario-Nachahmung und trotzdem ein ganz unterhaltsames Jump’n’Run-Vergnügen, in welchem du maskiert und mit wehendem Superman-Umhang durch die Levels rennst, bestens bekannte Gegner plättest und Sterne anstelle von Münzen einsammelst.
Bomben explodieren zum falschesten Zeitpunkt, Steinkugeln knallen dir wegen mangelnder Reaktion und Vorausberechnung auf die Birne, hartnäckige Gegner verfolgen dich auf Schritt und Tritt, während du dich redlich abrackerst, alle Diamanten einzusammeln...
Als utopisch anmutender Surfboarder frönst du auf Grasland, Eis und Lava deiner Leidenschaft. Dabei helfen dir magische Fähigkeiten, unüberwindbar scheinende Geländeformationen zu bezwingen und die wunderschön ausgestalteten Levels erfolgreich zu beenden.
Bewegung verbrennt Kalorien, davon können Millionen von Übergewichtigen ein Liedchen singen. Bei diesem Jäger geht’s aber unfreiwillig an die Substanz und so sieht er sich gezwungen, mit Pfeil und Bogen alle möglichen Arten von Eiweissträgern zu erlegen.
Mühelos schlüpft die gallertige ausserirdische Lebensform in Personen mit speziellen Fähigkeiten und verlässt dieselben elegant wierder, nachdem sie ihre Schuldigkeit getan haben. Dass dies den Tod der Okkupierten zur Folge hat, ist dabei nur Randnotiz...
Böse Geister haben deinen geliebten Hund hinterhältig abgemurkst und zu allem Elend auch noch dessen Seele gestohlen. Doch deine Trauer verwandelt sich umgehend in wütende Entschlossenheit und schon rückst du den fiesen Gestalten mit Feuer auf die Pelle.
Eine ziemlich unheimliche Geschichte aus dem Alltag eines gemobbten, äusserst stilisiert dargestellten Schulkindes, das von der fürsorglichen Mami den Tipp erhält, seinen Quälgeistern auf den Kopf zu springen, was ihm aber nicht sonderlich gut bekommt...
Die eine ist die Eine, die andere die Kleine und zusammen verhalten sich die beiden Mädels nicht so deppert, wie es der Titel vermuten liesse. Doch auch wenn ihre Teamarbeit wie geschmiert funktioniert – ohne Hilfsmittel stellt sich der Erfolg nicht ein.
Nur nicht so vorlaut mit den prophetisch angehauchten Aussagen, noch ist die Machtübernahme durch die untoten Unholde keineswegs in Stein gemeisselt, denn du erwehrst dich der ungewohnt schnellen Angriffe mit eisernem Kampfeswillen und effizienten Waffen.
Pinguin und Schildkröte sind in dieser raffinierten Kombination aus Jump’n’Run und Tüftelspiel ein bestens aufeinander abgestimmtes Team. Alle noch so verwirrend platzierten Barrikaden werden per Schalter neutralisiert, unterstützt von Jetpack und Kanone.
Zuerst musst du blitzartig Ordnung in die puzzlemässig verschobenen Teile der Spielebenen bringen und dann geht die Rennerei erst richtig los! Um zu brillieren sammelst du alle Münzen ein und erreichst den Ausgang in Rekordzeit. 3 Sterne sind dein Lohn...
«Sogar ein Dämon kann seine Seele verlieren!» Unter diesem Motto steht das folgende, mit sehr schönen Bildern äusserst geschmackvoll in Szene gesetzte Geschicklichkeitsspiel, in dessen Verlauf du das sympathische Teufelchen zu seinem inneren Wesen führst.
Wegen der vielen teilweise exotischen Steuerungsbefehle wird hier ausnahmsweise nur ein Bruchteil der Tastaturbelegung aufgelistet. Führe dir unbedingt das Tutorial zu Gemüte, sonst stehst du bei diesem coolen aber komplexen Shooter auf verlorenem Posten.
Wer möchte schon in einer Welt ohne Farben leben? Diese Horrorvision lässt in den schwarz-weissen Eierköpfen einen mutigen Entschluss reifen und so begeben sie sich auf eine gefährliche Mission, die nur mit Hilfe deiner Reaktionsfähigkeit zu bestehen ist.
Hinter dem mit Rollen fahrbar gemachten Roboter geht die Welt mit Getöse in Flammen auf, vor ihm behindern herunterfallende Stahlträger, einstürzende Wände, herumstehende Giftmüllfässer und sonstiger Schrott seine Flucht aus der apokalyptischen Szenerie.
Auch höchst entwickelte Technologie kann dem Affen die tief verwurzelten Instinkte nicht nehmen und so gilt sein grösstes Interesse nach wie vor den verlockend winkenden Bananen. Flugs wird das Terrain mit dem wirkungsvollen Formwandler begehbar gemacht.
Mega sind hier nur die brenzligen Situationen, welche durch scharf gezackte, rotierende Sägeblätter symbolisiert werden. Sie machen dem kleinen Bläschen das Überleben vor allem in den höheren Levels mit grössten Präzisionsanforderungen beinahe unmöglich.
Gefahrvolle, mit spannender Jump’n’Run-Action versehene Levels halten den quirligen Akteur bei seiner abenteuerlichen Reise in luftiger Höhe auf Trab. Manche zum Fortkommen unerlässliche Stufen kann er sich dabei per einfachem Mausklick selbst erschaffen.
Schwerst bewaffnet bist du tatsächlich, aber ob das allein reicht, um dich in den Labyrinthen der schwebenden Raumstationen gegen angriffige Verteidiger zu behaupten, wird sich zeigen. Zuerst musst du eh deine Fortbewegungsoptionen in den Griff bekommen.
Dies geflügelte Ross kann Feuerbälle spucken, respektable Sprünge vollführen und ist hoffentlich mit einem überdurchschnittlich guten Orientierungssinn bedacht worden, denn in diesem Irrgarten gibt’s neben massenhaft Störenfrieden auch viele Abzweigungen.
So genau wolltest du es eigentlich gar nicht wissen, trotzdem bist du nun halt in den Eingeweiden deines Computers gelandet und jagst den bösen Hacker-Robotern nach. Doch bis du dich in den Schaltkreisen wirklich auskennst, wirst du viele Tode sterben...
Erstens einmal würde sich «Ape in a Cape» besser reimen, denn zweitens sieht der agile Protagonist viel mehr einem Äffchen und nicht einem Kätzchen ähnlich. An der rundum gelungenen Jump’n’Run-Action ändert diese Wortklauberei glücklicherweise gar nichts.
Wenn du bluttriefendes Gemetzel erwartet hast, wirst du wohl leise enttäuscht sein, denn der letzte Überlebende ist ein grünes Rechteck, welches gelbliche Quadrate benutzt um Laserstrahlen in ihre Schranken zu weisen und hoch gelegene Ebenen zu erklimmen.
Sekundenbruchteile entscheiden über Gelingen oder Scheitern, vorausgesetzt du behältst die Nerven und beobachtest die Wächter-Ninjas haargenau, denn ohne eine perfekt ausgearbeitete Vorgehensweise gibt’s keinen Ruhm sondern höchstens einen schnellen Tod.
Links herum, rechts herum – was soll denn daran revolutionär sein? Doch halt, bevor du vollmundig ablästerst, solltest du zuerst einmal versuchen, mit der kleinen Kugel die etwas grössere zu erreichen und dies ist nicht ganz so einfach, wie du dachtest...