In erlesenen schwarz/weiss-Bildern wird hier der Lauf der Dinge geschildert: Als Baby entfleuchst du deinem Laufgitter, um als Jüngling die ersten folgenschweren Entscheidungen zu treffen, welche dich ans Ende des Weges führen – Ars longa, Vita brevis...
Nun hat das wohlbekannte «Lass dich nicht entdecken»-Spielchen eine völlig neue Dimension angenommen. Immer komplexere Missionen werden dem punktförmigen Agenten aufgebürdet und die Fallen bestehen nicht mehr nur aus Laserschranken und Suchscheinwerfern.
Faszinierend, neuartig, brandgefährlich! In mehrheitlich dusterer Umgebung manövrierst du eine kleine schwarze Kugel durch grauslich verminte Levels und versuchst Sterne einzusammeln. Dabei bleibst du möglichst im Schatten, denn Licht bedeutet Kugelhagel.
Nur 5 Levels, doch die haben’s in sich! Der Zeitdruck ist enorm, die Hindernisse quasi unüberwindbar und zu allem Überfluss entpuppt sich die Spielfigur als mimosenhaftes, dünnhäutiges, äusserst verletzliches Teil, das dich beinahe in den Wahnsinn treibt.
Schwärzeste Nacht umgibt den aus der Vogelperspektive gefilmten Hasardeur auf seinem Weg durch ein mit Hindernissen gespicktes Labyrinth. Befolge die sporadisch eingeblendeten Hinweise des unsichtbaren Spielleiters, auf dass dir das Licht niemals ausgehe!
«Russisches Roulette» dürft dir wohl ein bekannter Begriff sein und auf solch ein Parkett begibst du dich bei dieser selbstmörderischen Jonglierübung. Mit dem wohlbekannten Tischtennis-Schläger hältst du eine scharfe Handgranate möglichst lange im Spiel.
Goons sind etwas trottelige aber durchaus liebenswerte Zeitgenossen, die von ihrem blechummantelten Übervater vor einem durch bösartige Aliens ausgelösten Bombenhagel ungeahnten Ausmasses beschützt werden – zumindest in der optimistisch gefärbten Theorie!
Fünf verschieden gefärbte Töpfe stehen am Fusse eines einfachen Gittersystems, durch welches bunte Kugeln je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger rasant nach unten rollen. Versteht sich ja von selbst, dass sie in die gleichfarbigen Gefässe gehören...
Uff, gerade noch einmal Schwein gehabt! Die Plattformen auf dem Weg nach oben füllen sich mit immer mehr und aggressiveren Gegnern, da taucht im letzten Moment eine Dynamitstange auf. Ohne Zögern gezündet und schon herrscht vorübergehend himmlische Ruhe.
Die Plejaden sind ein offener Sternhaufen und gehören zu unserer Milchstrasse. Und wie ihre funkelnden Verwandten am Himmelszelt schwärmen auch die Hauptdarsteller in diesem Navigationsspiel aus, was das verlustfreie Manövrieren nicht gerade erleichtert.
Boccia, Curling oder Eisstockschiessen haben wohl bei diesem Spiel Pate gestanden, jedenfalls erinnern die Regeln auffällig an die genannten sportlichen Betätigungen. Per Mausklick sollen die «herzigen» Kreise möglichst nahe beieinander platziert werden.
Lieber 1000 Jahre stempeln als noch mal so einen Scheissjob in der Tellerwäscherei annehmen. Der Chef ist ein Choleriker, sein Gehilfe ein sadistischer Depp und du kannst ihre Stinklaune ausbaden. Das Porzellan fliegt dir um die Ohren, es ist zum Kotzen!
Schwierig, trickreich und vor allem nervenbeanspruchend präsentiert sich diese Präzisionsübung, deren Ziel darin besteht, einen kleinen Ball in eine Röhre zu befördern. Ohne genaueste Schussstärkenabstimmung ist hier definitiv kein Blumentopf zu gewinnen.
Ohrenbetäubendes Huronengebrüll brandet auf, denn schon wieder hat dich ein Speer durchbohrt und das veranlasst die aggressiven Wilden zu einem Siegestanz. Lass dich nicht einfach so abschlachten, schlage zurück und lehre die primitive Horde das Fürchten!
Nur weil du mit der Kanone endlos Stoffpuppen ausspucken kannst, ist noch lange nicht gesagt, dass dies auch die Aufgabe bei diesen wie auf einen Notizblock hingekrakelten 20 Levels ist. Im Gegenteil: Triff das Ziel «HERE!» mit möglichst wenigen Schüssen.
Die tragische Story über Berufsrisiko und Unterdrückung am Arbeitsplatz ziehst du dir am besten via Vorspann rein, die Schilderung derselben würde hier eindeutig zu weit gehen und dich nur unnötig davon abhalten, einen exquisiten Jump’n’Runner zu starten.
Ungewohntes Spielverhalten mit altvertrauten geometrischen Formen wird dir hier abverlangt, denn diesmal musst du nicht endlos nachrückende Reihen von Tetris-Puzzleteilen abbauen, sondern mit denselbigen einen möglichst hohen und stabilen Turm errichten.
Schwer vorzustellen, dass sich hinter dem lieblichen Namen «Sonnentau» ein gefrässiges, rücksichtsloses und vor allem angriffslustiges Gewächs verbirgt, welches sich mit blitzartigen Reflexen alles was durch die Gegend schwirrt mit Hochgenuss einverleibt.
Durch eine eindrücklich gemalte Planetenlandschaft, vollgepfropft mit gewaltigen Fallen und schwer zu überwindenden Hindernissen manövrierst du unter Aufbietung allergrösster Konzentration und mit feinmechanischem Fingergeschick deinen Roboter zum Erfolg.
Lass dich von den übertriebenen Komplimenten nach der Bewältigung der ersten paar Levels nicht blenden, sie sind durch und durch zynisch. Da widerspiegeln die höhnischen Kommentare im weiteren Verlauf des Spiels den miesen Charakter der Macher schon eher.
Wie von einem Geysir angetrieben steigen riesige Vogelgeschwader über der kleinen Insel auf und entschwinden aufreizend langsam im endlosen Blau des Himmels. Dein Kohldampf verleitet dich dazu aus dem zu Wasser springen, obwohl dies meist tödlich endet...
Igel klauen die leckeren Pilze, Bären fressen die Dinger gleich an Ort und Stelle, Vögel sind auf Mundraub aus, haben aber auch Goodies in den Fängen. Manchmal erscheinen Spinnen, wenn du sie killst, sorgt der einsetzende Regen für willkommenen Nachschub.
Nein, es werden keine Zweiohrhasen oder Schnattergänse per Schattenwurf an die Wand projiziert, hier geht es nur darum, aus den verblüffend vielfältigen Fingerkonstellationen herauszulesen, ob das rechte oder das linke Händchen dafür Modell gestanden hat.
Er möchte einfach nur abhauen, der mutige kleine Mann in seiner Taucherglocke. Dazu muss er aber die Einzelteile einer Unterwasserrakete zusammenbauen, dabei den zahlreichen Feinden sowie spitzen Felsen ausweichen und seine Luftreserve nicht vergessen...
Einen Geschwindigkeitspreis wird diese Breakout-Variante zwar garantiert nicht gewinnen, dafür erfreut sie dein verwöhntes Gamerherz mit einer exquisit gestylten Oberfläche sowie vielen geilen Specials und entschädigt dich damit für die geruhsame Gangart.
Alles sooo schön bunt hier! Doch deine Freude an der Farborgie wird bald getrübt werden, denn leider kannst du nicht nur vor dem Bildschirm hocken und Bauklötze staunen. Die Teile sind magnetisch und müssen korrekt gepolt zu Dreiergruppen formiert werden.
Knochenjob für LKW-Fahrer Pinguin! Die Transportkisten sollten verlustfrei und zügig zum Zoo chauffiert werden, doch diese Fahrten gestalten sich schwieriger als erwartet, denn das tierische Frachtgut ist verängstigt und verhält sich ziemlich störrisch...
Kein goldenes Füsschen oder Händchen sondern ein diamantenes Augäpfelchen solltest du besitzen, damit du innerhalb des vorgegebenen 5-Minuten-Zeitlimits dein Ballgefühl demonstrieren kannst und so möglichst viele gleichgestaltete Reihen zusammenbastelst.
Wieder mal was zum Haareraufen, Zähneknirschen und Augenverdrehen, anders gesagt ein Denkspiel basierend auf «Klötzchen verschieben». Spätestens beim 10. Level wird dir ein Licht aufgehen, was mit dieser etwas unkonventionellen Beschreibung gemeint ist...
Leider hast du keine Zeit um dir die Nase zuzuhalten, denn du bist voll damit beschäftigt, Barrikaden zu durchbrechen, über Müllhaufen zu hüpfen oder dich unter Sperren wegzuducken, derweil dich die stinkende Brühe mit zunehmendem Tempo immer weiterspült.