Ganz der Aktualität entsprechend darfst du dich hier als Seuchenschleuder betätigen. Ob du bei deinem rührigen Tun Grippeviren oder andere Krankheitserreger verbreitest, ist absolut nebensächlich, Hauptsache du infizierst alles was dir über den Weg läuft!
Eine bessere Zukunft hattest du dir erwünscht, aber als erstes lernst du einen Karaoke-Schuppen kennen. Deine sprichwörtliche Aliensgeduld ist schnell erschöpft und du musst dich zwangsläufig mit klatschenden Ohrfeigen gegen das greuliche Gegröhle wehren.
Säbelschwingende, grimmige Piraten hocken gut geschützt in ihren Verstecken und machen mit Drohgebärden lächerliche Einschüchterungsversuche. Das lässt dich und deine Kumpane völlig kalt, denn ihr habt in Form von Handgranaten klar die besseren Argumente.
Einen Teller auf einem dünnen Stab zu balancieren ist nun weiss Gott keine Hexerei und deshalb wirst du bestimmt nicht wirklich ernsthaft überrascht sein, dass sich bald einmal ein zweiter dazu gesellt. Und da ja bekanntlich aller guten Dinge drei sind...
Nur keine Hemmungen, du darfst ungestraft pfuschen soviel du willst! Allerdings ist es nicht besonders lustig, 500-mal dasselbe Level zu repetieren, weil durch unkontrollierte Manöver die beweglichen Wände ständig mit den umherwuselnden Teile kollidieren.
Höchstwahrscheinlich wirst du absolut keine Zeit haben, um die bunten Formationen genauer zu studieren, denn sie wachsen in einem Affenzahn in die Höhe. Klicke sie schleunigst und wenn nötig unkontrolliert weg, sonst ist das Spiel im Handumdrehen beendet.
Wenn du mit guten Weiten genügend Kohle zusammengekratzt hast, kannst du dir bei Level-Ende die unverzichtbaren Spezialausstattungen deines Schlittens leisten: Kufen für längeres Gleiten, Raketenantrieb im Heck oder Kaugummi für dein fleissiges Rentier...
Linien mit unterschiedlich starken Rückstosseigenschaften stehen dir in leider begrenzter Anzahl zur Verfügung, um das an ein Atommüll-Logo erinnernde runde Teil in möglichst kurzer Zeit durch die fantasievollen Levels an seinen Bestimmungsort zu leiten.
Exzellente Vorausplanung, blitzschnelle Reaktionen und wohl auch ein bisschen Glück benötigt das lustige Männeken, damit seine brandgefährlichen Abschüsse aus der Kanone nicht zum Himmelfahrtskommando werden und dir bedeutend mehr Frust als Lust bereiten.
In gleichmässigem Tempo marschieren die Halloween-Gestalten durch die Levels und würden dich bald einmal nicht nur bedrängen, sondern regelrecht einkesseln. Doch glücklicherweise liegen überall Kürbisse herum und lassen sich prächtig als Waffen einsetzen.
In 25 ausgebufften Levels wird hier Billard der knalligen Art gezockt und dein Winkelverständnis mit übelsten Schikanen auf die Probe gestellt. Die Zeit ist oft knapp bemessen, warte vor dem nächsten Stoss ja nicht ab, bis die Kugel zum Stillstand kommt.
Welcher Sprache sich der Spieltitel auch bedient, mit «Zielen» muss er zu tun haben. Die Lücken in den rotierenden Türmen werden immer schmaler und der perfekte Moment um die Kugel fallen zu lassen bewegt sich zunehmend im Bereich von Sekundenbruchteilen.
Dass du von deiner nervtötenden Oma ausgerechnet am schulfreien Nachmittag zum Rasenmähen verdonnert wurdest geht dir an sich schon mächtig auf den Geist, doch zu allem Elend kannst du nicht einmal Bleifuss brettern – zuviele Hindernisse stehen im Weg...
Man hält es kaum für möglich, doch den Erfindern ist es tatsächlich gelungen, mit diversen raffiniert ausgeklügelten Gemeinheiten in Form von innovativen Spezialfunktionen den Spass- und Schwierigkeitsfaktor im Vergleich zum 1. Teil massgebend zu erhöhen.
Der alte Gärtner muss sich vorkommen wie einst Sysiphus, denn all seinen Bemühungen zum Trotz wachsen die ausgerupften Pflanzenzwiebeln schneller nach als es seine vom Schweiss getrübten Augen überhaupt wahrnehmen können – ein hoffnungsloses Unterfangen!
Hast du nun ein Herz für Vögel oder nicht? Jetzt kannst du's allen beweisen, indem du reaktionsschnell die nährstoffreichen Tropfen aus der überdimensionalen Pipette in die weit aufgerissenen Schnäbelchen der hungrigen, elternlosen Piepmätzchen träufelst.
Wie von einer völlig bekifften Spinne konstruiert überzieht ein Netz aus chaotisch angeordneten weissen Strichen die Spielfläche und deine Aufgabe besteht nun darin, dieses Wirrwarr mit der zur Verfügung stehenden Anzahl an Schüssen restlos zu beseitigen.
Ist die Kugel einmal im Spiel, musst du hilflos zusehen wie sie allzu schnell nach unten fällt – und für den nächsten von 10 Versuchen eine neue Abschussposition ausdenken. Kompensiert wird dieser minimale Frust durch eine wunderschön animierte Szenerie.
Holzauge sei wachsam! Am Ende eines jeden Levels erscheint eine zarte Elfe, schiess sie schnell ab. Sie ist nicht nachtragend, schenkt Gold und manchmal einen Regenbogenball. Der sporadisch auftauchende, sichtbehindernde Katzenkopf nervt – feste druff...
Wirklich spitzenmässig, wie die Programmierer dieses uralte «Teile-die-Kugel»-Spiel aufgebretzelt haben. Viele Specials erleichtern die doch recht knifflige Aufgabe aber vor allem arbeitest du dich in wunderschönen Landschaften in immer höhere Levels vor.
«Drah di net um, der Sensenmann geht um!» Die kleine Modifikation des «Falco»-Songs beschreibt äusserst treffend das blutrünstige Geschehen auf der mit bedauernswerten Opfern bevölkerten Spielfläche. Kostümiert als Gevatter Tod säst du blankes Entsetzen!
In der einen Spielfeldhälfte muss die Kugel herunterfallenden Sternen ausweichen, in der anderen sind dieselbigen mit der Kanone abzuschiessen. Eine überaus geeignete Übung, um sich für das Game mit dem bezeichnenden Namen «MultiTasking» fit zu machen...
Heiliges Kanonenrohr! Eine nervenzerfetzende und beinahe unlösbar scheinende Aufgabe wird dir hier gestellt. 20 Levels mit heimtückischsten Fallen und bösartigen Wachmänner musst du bestehen und wehe du machst beim letzten einen Fehler: Zurück zum Start!
Bis anhin musstest du mittelalterliche Burgen zertrümmern, damit die Hoheiten von den Podesten stürzen. Nun zeigen dir die Wikinger, wo der Hammer hängt! Und die sauf- und rauffreudigen Nordländer lachen sich bei deinen Fehlversuchen schief und bucklig...
Auf den ersten Blick hat dieser etwas eigen anmutende Pixelflug wohl eher mit Glück als mit wirklichem Können zu tun. Doch kaum hast du die ersten Upgrades erworben, wirst du zugeben müssen, dass der Einsatz derselben gutes Reaktionsvermögen voraussetzt.
Selbst du bist nicht ein solcher Unmensch, dass du das andauernde Gerülpse, Geschmatze, Gepienze und Geheule einfach ignorieren kannst. Schnapp dir also Burger, Cakes und Bier, stopf den Krempel in die gierigen Mäuler – und schon herrscht himmlische Ruhe!