Nicht der Wüstensand lässt dein Augenwasser fliessen, es sind Tränen des Zorns, die deinen Blick zusätzlich und völlig unnötig verschleiern, denn die jeweils 5 Unterschiede verstecken sich absolut perfide in den wunderschönen Szenen aus dem alten Ägypten.
In der reizvollen Aufmachung eines vergilbten Märchenbuches aus Grossvaters Mottenkiste präsentiert sich diese Beobachtungsübung, wo du auf jeder neuen Doppelseite innert kürzester Zeit mit scharfem Adlerauge das perfekte Gleichgewicht herstellen sollst.
Mach dich auf den ultimativen Pupillen-Killer gefasst! So farbenfroh die Pilz-Bilder auch gestaltet sind, so hinterhältig sind die Unterschiede darin versteckt und du musst dich nicht wundern, wenn Tränen der Verzweiflung auf deinen Schreibtisch tropfen.
Was bist du froh, dass du nur EINEN Monitor dein eigen nennst! In diesem nervenaufreibenden und ziemlich anspruchsvollen Tüftelspass musst du nämlich Dutzenden von Mattscheiben die Stromzufuhr ermöglichen und dies treibt dich bald einmal in den Wahnsinn.
Seit dem Zwergenkönig Alberich aus der Nibelungensage wissen wir, dass krankhafte Gold- und Geldgier sehr schnell ins Verderben führen kann. Doch keine Angst, negative Auswirkungen sind bei diesem schön gemachten Tüftel- und Sammelspiel nicht zu erwarten!
Freue oder langweile dich nicht zu früh, diese Puzzleteil-Schieberei hat’s in sich! Immer mehr quadratförmige Bildausschnitte müssen verschoben werden und perfiderweise sind sie aneinander gekoppelt. Dabei drei Sterne zu ergattern ist einfach illusorisch.
Würden sich Gegensätze wirklich anziehen, könntest du relaxt zusehen, wie die Paare aufeinander zufliegen und verschwinden. Doch soweit sind wir noch lange nicht! Fleissarbeit ist gefragt und zum Beenden der Levels musst du die Yin-Yang-Symbole entfernen.
Väterchen schnarcht mal wieder Löcher in den Tag und dieses nervige Gesäge bringt den Sprössling mächtig in Rage. Da packt das Bürschchen sein Physikwissen aus, nutzt die geometrischen Teile um zum Senior zu gelangen, wo es ihm tüchtig aufs Hirn trommelt.
Dass Yetis mit Hitze im Allgemeinen und Sauna im Speziellen nichts am Hut haben, dürfte jedem Kenner der Materie einleuchten. So zieht das grimmige Schneeungeheuer alle Register um den kleinen Titelhelden vom Besuch des dampfenden Refugiums abzuhalten...
Deiner Fantasie sind (beinahe) keine Grenzen gesetzt und du kannst die irrsten Wahnvorstellungen eines Automobil-Konstrukteurs Wahrheit werden lassen – ob die daraus entstandenen abenteuerlichen Vehikel allerdings auch fahrtüchtig sind wird sich zeigen...
Die schaurig düster-spannende Novelle von Douglas Clegg war Inspiration für den Maler Glenn Chadbourne, in dessen wunderschönen, unheimlichen Bildern du die jeweils 8 Fehler aufstöberst und dich dabei von der bedrückenden Atmosphäre gefangen nehmen lässt.
Überall hocken sie in der grauen Städtelandschaft: versteckt hinter Kaminen, auf Kirchturmspitzen, hinter verdunkelten Scheiben und im Geäst der Bäume. 10 Minuten darfst du durchs Bild scrollen, heran- und wegzoomen – Hauptsache, du stöberst sie alle auf.
Selbst die friedfertigste Seele übermannt unbändiger Zorn, diese Verkleiderei ist ja nicht zum Aushalten! Um die ausserirdischen Invasoren hinter’s Licht zu führen gibt’s keine Tarnung von der Stange, alle Einzelteile müssen mühsam zusammengesucht werden.
Kleine orangefarbene Zahnrädchen einzusammeln ist das Ziel deiner Bemühungen und zu diesem Zweck düst du mit einer eiförmigen Kapsel drauflos, doch schon bald wirst du feststellen, dass ohne exaktest gefertigte Hilfsmittel kein Blumentopf zu gewinnen ist.
Was war das doch für ein Riesenspass, als kleiner Stoffel am Waschbecken zu stehen und Wasser von einem Gefäss ins andere zu schütten! Genau dies wird hier von dir erwartet, doch leider mutiert das unbeschwerte Geplansche zur nahrhaften Arithmetik-Übung.
Es klingt wie blanker Hohn: «Empfohlen ab 4 Jahren»! Wieso stehst du dann in deinem gestandenen Alter wie der Ochs am Berg, raufst dir die immer schneller grauer werdenden Haare und musst schon beim 3. Level nach 1000 gescheiterten Versuchen kapitulieren?
Ein derart körperhaft dargestelltes Mahjong ist dir garantiert schon lange nicht mehr untergekommen. Doch nicht nur die Sichtweise ist fantastisch, nebst dem obligaten Abräumen werden dir nämlich auch allerlei unterschiedliche Spezialaufgaben vorgesetzt.
Bis du bei diesen Kettenreaktionen den wirklichen Durchblick hast, dürftest du schon längstens alt und grau geworden sein. Doch halt, da war doch eine Algebra-Vorlage im Intro, die sollte eigentlich Licht ins Dunkel bringen – oder zusätzliche Verwirrung?
Die Weihnachtsgeschenke türmen sich bis zur Wohnzimmerdecke, eigentlich ein Grund zu Jubel, Trubel, Heiterkeit – doch gemeinerweise darfst du nur die angezeigten Päckchen öffnen, das ist jedoch bei diesem übervollen Gabentisch leichter gesagt als getan...
Bei dieser zwischen Planeten mit unterschiedlicher Anziehungskraft stattfindenden, schwierigen Herausforderung werden deine Berechnungskünste ultimativ getestet. 2 verschiedenartige Prüfungen stehen im Angebot: Ringe durchfliegen oder Kugeln einsammeln...
Wunderschöne Blumen sind über das Spielfeld verteilt, jeweils zwei von einer Sorte und du sollst die Paare miteinander verbinden, damit sie ihre volle Pracht entfalten können. Das tönt einfach, ist aber mit Hirnarbeit verbunden, da Kreuzen nicht möglich.
Ideen ohne Ende scheinen den tüchtigen Malermeistern nur so zuzufliegen, denn auch dieses Mal verblüffen sie dich mit fantasievollen und witzigen Kreationen, welche du allerdings nicht ohne beanspruchendes Studieren auf die Aussenhülle der Bälle pinselst.
Addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren – diese Begriffe aus längst vergangenen Schulzeiten werden hier zur Auffrischung freigegeben. Du kannst gegen die Uhr spielen (stressig) oder als Summe die vorgegebene Primzahl errechnen (schwierig).
Wer von wem abgekupfert hat ist reine Nebensache, jedenfalls werden Erinnerungen an «Civi Balls» wach, wenn du die bunten Kugelköpfe unter grossem Denkeinsatz auf ihre gleichfarbigen kleinen Pendants fallen und so allesamt aus dem Spielfeld kullern lässt.
Wie von Zauberhand bewegen sich die aneinander gekoppelten Zeiger der diversen Zifferblätter und zerren je länger je mehr an deinem an sich schon ziemlich dünnen Geduldsfaden, denn zu guter Letzt müssen die vermaledeiten Dinger allesamt auf 12 Uhr stehen.
Das einzigste, was leicht melancholisch wirkt, ist die schummrig-düstere Umgebung und vielleicht noch die belämmerten Mienen der beiden Protagonisten. Ansonsten präsentiert sich dir hier ein kreuzfideles, feinmotorisch anspruchsvolles Balancier-Abenteuer.